 |
 |
Robinson-Crusoe-Insel
Eine Reise auf den Spuren der Polynesier, die bekanntlich großartige Seefahrer waren, sollte möglichst mit dem Schiff erfolgen. So gingen auch wir in Valparaiso (Chile) an Bord. Obwohl die Robinson-Crusoe-Insel nicht dem Polynesischen Dreieck zugehörig ist, ist sie doch so schön, dass sie hier nicht ausgespart werden soll. Die nur 93 qm umfassende Robinson-Crusoe-Insel besticht durch ihre landschaftliche Schönheit ebenso wie durch die Tatsache, dass hier der "echte" Robinson fünf Jahre lang ausharren musste, bis ihn ein Schiff wieder gen Heimat brachte. Sein Name war Alexander Selkirk und er ging im Jahre 1704 freiwillig von Bord seines Schiffes, das ihm nicht seetauglich erschien. Zu Recht, wie sich später herausstellte, denn bald darauf sank das Schiff und die meisten Besatzungsmitgleider kamen ums Leben. Folgt man den Weg von der Ortschaft San Juan Batista (die hübsche Einkehrmöglichkeiten bietet) durch den Nationalpark hoch bis zum EL Mirador (etwa 2h Aufstieg), so bietet sich ein weiter Blick über das zerklüftete Bergland und auf beide Seiten des Meeres. Hierher kam täglich Selkirk, um nach Schiffen Ausschau zu halten. Beim Abstieg wird man immer wieder durch herrliche Ausblicke belohnt und mit etwas Glück kann man im Meer Seelöwen beobachten. Besonders schön ist auch die Riesengänseblume, die über 6m hoch wird und die es nur auf dieser Insel gibt.
|
 |
 |
 |
Rapa Nui - Der Nabel der Welt (Osterinse
Die Osterinsel, die ihren Namen dem Tag ihrer Entdeckung (einem Ostersonntag) verdankt, soll einer Legende nach seit dem 4. Jahrhundert durch Polynesier, die von den Marquesas-Inseln kamen, besiedelt worden sein. Bis heute hat sie ihr Geheimnis über die Entstehung der großen beeindruckenden Statuen, den moais, bewahrt. Hauptort ist Hanga Roa an der Westküste, in dem es blüht und grünt. Der übrige Teil der Insel ist mit Grasland überdeckt, über das stets ein kühler Wind weht. Auf Schritt und Tritt begegnet man den seltsamen moais, von denen sich etwa 400 im ehemaligen Steinbruch des Vulkans Rano Raraku, der auch zu besteigen ist, befinden und wo man aus dem Staunen gar nicht mehr heraus kommt. Am Fuße des Vulkans (in Ahu Tongariki) stehen 15 der größten moais, die sich schwarz und ehrerbietend vor dem Blau des Pazifiks abheben. Möchte man sich nach den diesen Eindrücken erfrischen, so empfiehlt sich der Anakena-Strand, der von Kokospalmen umsäumt ist und wo ehemals Thor Heyerdahl sein Lager hatte. Auch hier befindet sich eine beeindruckende heilige Stätte.
Wer sich auf die Spuren des Films "Rapa Nui" begeben möchte, sollte sich zu dem Vulkan Rano Kau an der Südspitze der Insel aufmachen. Auf dem vorgelagerten Inselchen Motu Nui fand der alljährliche Wettkampf zur Krönung des "Vogelmannes" statt. Die Zeit der moais war zu dieser Zeit allerdings schon vorbei.
Das geheimnisvolle Rapa Nui bleibt auf jeden Fall ein Muss bei einer Fahrt im Polynesischen Dreieck.
|
 |
 |
|
 |
|